Pfingstmontag ist Deutscher Mühlentag. Ralf und Elfie haben sich an diesem Tag von Aachen aus in den Selfkant, Deutschlands „Westzipfel“, aufgemacht, um die historischen Windmühlen zu erkunden. Hier sind für euch ihre Eindrücke:
Bei strahlendem Sommerwetter machten sich besonders viele Menschen mit Autos, Motorrädern und vor allem Fahrrädern auf den Weg zu den Mühlen. So manchem davon begegnete man dann auch an jeder Mühle wieder.
Das erste Ziel war die Museumswindmühle Breberen. Zu ihr gehört ein eigenes Café, das viele Besucher zu einer längeren Rast bewegte. Die Windmühle, ein Wallholländer von 1842, ist eine von nur drei Mühlen im Rheinland, die über Bielau-Flügel (Ventikanten) verfügen.
Die Windmühle Waldfeucht von 1897 ist die jüngste der vier Selfkant-Windmühlen. Sie ist ein Bodenholländer und mutet mit ihrem Van-Bussel-System sehr niederländisch an.
Bei der Windmühle Haaren freuten wir uns, unseren alten Freund Hubert Verbeek, den Eigentümer der Mühle, zu treffen. Wie die Mühle in Breberen ist sie ein Wallholländer aus dem Baujahr 1842. Auch das aerodynamische Van-Bussel-System fehlt hier an den Flügeln nicht. Auf dieser Mühle wird noch am meisten mit Windkraft gemahlen.
Abschließend schafften wir es auch noch zur Lümbacher Mühle „Clarissa“ in Kirchhoven. In diesem Wallholländer von 1882 gibt es tatsächlich eine vollständig hölzerne Flügelwelle. Bemerkenswert! Ein abschließendes kaltes Bier kam hier sehr recht.
Die Redaktion!

